1. Tag – Ankunft

Kategorie : New York 2008

Nun ging es also weiter nach New York. Das erste was es zu sagen gibt: mit American Airlines fliegen wir nicht mehr. Dieser Laden ist ein richtiger Billigflieger. Es gibt nichts zu Essen, bzw. nur, wenn man nochmal ordentlich Geld im Flugzeug hinlegt. Das hat dann auch erklärt, wieso es schon beim Einsteigen neben uns nach Pommes gerochen hat. Die Amis wussten natürlich was sie erwartet, und sie haben sich im Flughafen mit Pommes und Chicken Wings eingedeckt und die mit an Board genommen. Alles sehr komisch. Der Flieger an sich war auch ziemlich in die Jahre gekommen, unsere Leselampen waren zerstört und generell war alles ziemlich runtergekommen. Nichtsdestotrotz ging der 4-Stunden-Flug ganz gut rum und lief reibungslos.

In NY angekommen mussten wir natürlich erstmal die Einreiseprozedur durchlaufen. Nachdem ich letztes Jahr meine Fingerabdrücke der Zeigerfinger in den USA gelassen habe, kamen diesmal noch die anderen Finger und Daumen dran. Wir sind nun also komplett registriert. Ich denke nächstes Jahr muss man noch ne Urinprobe abgeben oder sowas. Dazu kommt dann noch der lustige Fragebogen in dem man angeben muss, ob man Terrosit ist oder nicht, ob man zwischen 1933-45 Juden aktiv verfolgt hat oder nicht … und sowas eben. Aber auch das ging reibungslos und da standen wir in New York. Und es schneit. Herzlichen Glückwunsch: vom Sonnenbrand direkt zur Erkältung. Lena hat es auch umgehend erwischt … und sie hat sich eine nette Erkältung eingefangen.

Doch damit nicht genug: am vorherigen Tag war auch noch das Objektiv der Kamera kaputt gegangen und fotografieren war kaum noch möglich. Wir waren also in New York und die Kamera im Arsch …

Naja. Wir haben uns erstmal ein Collectivo geschnappt. Nein halt … so hießen die Dinger in Mexiko, hier heißen die “Superbus” oder so ähnlich. Und kosten auch keine 3$ sondern 19$. Aber der hat uns und 8 andere Leutchen vom Flughafen in die City gebracht. Das war mal ganz nett, wir sind nämlich als letzes rausgeschmissen worden und haben somit beim abliefern der anderen eine ganz nette Tour durch Manhatten gemacht. Ganz zur ersten Orientierung. Das Hotel ist ganz cool, aber das Zimmer echt klein. Es kostet mehr als das Zimmer in Mexiko, hat jedoch nicht mal Frühstück dabei und ist insgesamt ungefähr so groß wie unser mexikanisches Badezimmer ;) . Aber was solls: für New York ist es schon Luxus.

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