Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, habe ich letztes Wochenende gemeinsam mit Steve die Zugspitze bestiegen. Ich werde dazu nun keinen Reisebericht verfassen, denn das hat mein Mitwanderer schon vorbildlich in seinem Blog gemacht (und schöne Bilder dazu gibt es bei Flickr zu bewundern). Ich will nur kurz meine Sicht der Dinge beschreiben. Als mahnendes Beispiel — für mich selbst
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Wie erwartet war die Wanderung auf die Zugspitze und wieder zurück (There and back again .. hrhr) nicht von schlechten Eltern. Mein Trainingszustand ließ einigermaßen zu wünschen übrig, deshalb bin ich meist mit gebührendem Abstand hinter Steve hergetrottet und er hatte so immer ein wenig Zeit um Fotos zu machen. Was jetzt nicht heißen soll, dass wir geschlichen sind. Man muss betonen, dass wir in den zwei Tagen auch nur zwei mal überholt wurden. Und beide Male gehe ich stark davon aus, dass diejenigen eine deutlich kürzere Strecke in den Knochen hatten als wir. Nicht, dass dies unbedingt ein wichtiges Kriterium darstellt, aber mein Stolz verlangt es das zu erwähnen
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Nicht nur dass Steve sicherlich noch ein gutes Stück schneller hätte gehen können (oder er kann sich gut verstellen), viel weiter wäre ich es auch nicht geschafft, ohne ein paar längere Pausen einzulegen. Ich war zeitweise recht nah an meinen Grenzen. Hier ein paar Dinge, die ich bei der nächsten Wanderung ändern muss:
- Training: ich muss wieder fitter werden. So als Couchpotato wird es echt schwierig das gewohnte Tempo aufrecht zu erhalten
- Sonnencreme mitnehmen … und vor allen Dinge auch benutzen. Ich war so mit der Anstrengung beschäftigt, dass ich die Sonne ganz vergessen habe. Heute ist der Sonnenbrand das was noch die meisten Schmerzen verursacht.
- Wanderstöcke bringen einiges. Ich hatte diesmal die Wanderstöcke zuhause gelassen, weil ich mir nicht sicher war, ob die soviel bringen, dass es sich lohnt die mitzuschleppen. Tun sie. Nächstes mal einpacken (@Steve: danke noch, dass ich am ersten Tag die letzte Stunde deine benutzen durfte)
- Auch Auto fahren ist anstrengend: nachdem wir vom Gipfel kamen, haben wir direkt die Heimreise angetreten. Das bedeutet, nach ca. 10 Stunden Wanderung lagen noch 5 Stunden Autofahrt vor mir (Steve habe ich auf halber Strecke in Ulm abgesetzt). Das ist eine ziemliche Quälerei und ich habe auch ein kleines Schläfchen auf nem Rastplatz eingelegt, weil dann doch etwas müde wurde. Nach so einer Tour sollte man keine lange Strecke mehr mit der Karre zurücklegen.
- Ich brauch einen Trinksack. Ich hatte ganz oldschool zwei Plastikwasserflaschen im Rucksack um mich mit Flüssigkeit zu versorgen. Der Rest der Welt vertraut mittlerweile auf einen Wasserschlauch im Rucksack. Und das zu Recht. Es ist echt ätzend ständig den Rucksack abzusetzen um die Flaschen rauszukramen, während Andere einfach einen Schluck aus dem Schlauch nehmen, der über die Schulter baumelt.
Zu guter Letzt habe ich hier unsere Route mal grob in Google-Earth eingezeichnet.
Der eingezeichnete Weg sind schon mal 21 km. Dabei sind jedoch weder die Höhenmeter (es waren ca. 2200m Aufstieg … und dann natürlich auch wieder runter), noch die vielen Schikanen mitgerechnet. Im großen und ganzen: Ein nettes Stück Weg. Ich bin stolz auf mich


Danke für die Blumen
Geschafft hat mich die Tour schon ganz schön, was ich aber erst am nächsten Tag richtig gemerkt habe.
Dann trainiere mal schön für den Watzmann. Ich werde ihn mir am Wochenende schon mal aus der Nähe anschauen