2. Tag: Antalya – Kemer

Kategorie : Segeln 2009

Nach einer nicht ganz erholsamen, weil zu warmen, Nacht ging es heute früh erstmal Vorräte auffrischen. In einem großen Supermarkt haben wir uns mit Nahrungsmitteln und viieeelllen Getränken eingedeckt. Merke: Schnaps und Wein ist in der Türkei deutlich teurer als bei uns. Danach den ganzen Kram an Board verstauen und das Schiff bereitmachen. Es war jedoch nicht mehr viel zu tun (Ronny war schon fleißig), so dass wir schnell starten konnten.

Das Ziel der nächsten Tag sollte sein soweit nach Westen, also in Richtung grieschischer Inseln, zu kommen wie möglich. Zu dieser Uhrzeit (ich denke es war so ca. 12:30 als wir ausgelaufen sind) war jedoch das einzige realistische Ziel Kemer nicht weit und wäre in 2-3 Stunden erreicht. Da das doch etwas kurz erschien, haben wir erstmal genau die andere Richtung eingeschlagen und sind gen Osten gesegelt. Dort stürzt sich nämlich unweit ein Wasserfall in Antalya ins Meer, den wir uns anschauen wollten. Nach ca. 1,5 – 2 Stunden haben wir ihn erreicht, finden ihn nicht besonders spannend und kehren um mit Kurs auf Kemer.

Nun müssen wir jedoch feststellen, dass der Wind denkbar ungünstig und auch noch ziemlich lau bläst, so dass wir nur sehr langsam voran kommen. Deshalb schmeißen wir 10km vor dem Ziel den Motor an und fahren die letzte Stunde bis zum Hafen, den wir auch zum Sonnenuntergang erreichen.

Bei Kemer handelt es sich um eine richtige Touristen-Retorten-Stadt, die nur von Russen bevölkert ist. Nicht wirklich schön. Der Hafen ist zwar neu und sauber und alles, aber die Stadt an sich hat keinen besonderen Charm. Nichtsdestotrotz wollen wir etwas Essen und nachdem wir einmal die Einkaufs-Vergnügungs-Meile entlanggeschlendert sind, kehren wir in einem Restaurant ein. Diese gefällt uns trotzdem ganz gut, weil es ganz im Stil von Fluch der Karibik aufgemacht ist und wir von Käptn Jack Sparrow persönlich einladen werden. Wer kann da schon “nein” sagen. Das Essen war ok, die Preise ebenso. Wir halten uns aber trotzdem nicht so lange auf und begeben uns bald wieder zum Schiff.

Dort wird gemacht, was jeden folgenden Abend passieren wird: Wir trinken an Board noch ein paar Bier und legen uns dann ins Bett.

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