Tag 27: Perth Sightseeing II

Kategorie : Allgemein

Da ich tags zuvor schon alles abgelaufen hatte, was in der City von Perth so zu sehen gibt, musste ich mich heute mal mit der Bahn auf den Weg machen. Das Ziel war Fremantle, eine kleines Küstendorf einige Kilometer von der City entfernt, gehört aber zu Perth dazu. Perth ist sowieso eine sehr weitläufige Stadt, bzw. kommt einem vor, als wär es einfach ein riesiges Band von lauter Kleinstädten (außer dem direkten Zentrum, das aber auch recht übersichtlich ist). Und wie der Zufall so will, steig ich aus dem Zug und wer läuft mir direkt vor die Füße? Gabriel. Wie geil war das denn? Wir hatten uns nicht abgesprochen und ich hatte auch keine Ahnung, wo er sich heute so aufhält. Aber er war mit seiner Sprachschule gerade auf dem Weg zu einem Ausflug, ebenfalls nach Fremantle. Netter Zufall. Eigentlich hatten wir geplant uns abends nochmal irgendwo zu treffen, aber das wäre für einen von uns eine ziemliche Fahrerei gewesen. So haben wir uns dort noch 20 Minuten unterhalten und dann entgültig verabschiedet. Ich wünsch den beiden noch viel Spaß in Australien.

Fremantle ist wirklich ein hübsches kleines Städten mit vielen alten Gebäuden im viktorianischen Stil (behauptet jedenfalls der Reiseführer … ich finds einfach hübsch). Hier kommt sich an vielen Ecken vor wie in England. Aber auch hier hat man in 1-2 Stunden alles gesehen, als weiter zum nächsten Ziel: Cottesloe. Hier gibt es einen recht bekannten Strand von Perth. Wieso der nun so bekannt ist (jedenfalls wurde er in beiden Reiseführern erwähnt, die ich dabei habe … und von Angela auch), kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Die Küste ist dort zwar ganz schön, aber viel Strand gibt es da nicht. Der Strandabschnitt ist sehr schmal und auch nur einige hundert Meter lang. Danach wird es wieder steinig. Da es dort recht windig war, waren einige Kite-Surfer unterwegs, aber ansonsten war da nicht besonders viel los. Vielleicht ist der Strand einfach am Wochenende recht beliebt, weil man eben ganz gut mit der Bahn hinkommt. Viele andere Stellen in Perth erreicht man eben am besten mit dem Auto.

Den Rest des Tages, der übrigens mein letzter kompletter Tag in Australien war, ließ ich in der City ausklingen. Hier noch ein Käffchen, dort was Essen, ein paar Souvenirs kaufen, den Shuttlebus zum Flughafen buchen, Blog schreiben, den endgültigen Heimflug buchen (ich verlasse zwar am folgenden Tag Australien, flieg ab noch nicht heim ;) ) und dann früh schlafen. Der Shuttlebus holt mich nämlich um 2:45 ab. Man man man … was Uhrzeiten … immer diese frühen Abholungen, das rumfliegen durch die Zeitzonen, mein Körper wird mich manchmal verfluchen ;) .

P.S. Heute gibts keine Bilder, weil der Akku meiner Kamera leer war … und ich hab kein Kabel dabei um die Bilder in einer angenehmen Geschwindigkeit vom Smartphone runterzuladen

Tag 26: Perth Sightseeing I

Kategorie : Allgemein

Normalerweise ist ja mein Ankunftstag immer der Rumlauftag, aber das konnte ich gestern nicht machen, weil ich mit Gabriel und Angela unterwegs war. Also gings heute los. Da mein Hostel zentral gelegen ist, konnte ich eigentlich alles zu Fuss erreichen. Und wenn man ehrlich ist, gibt es in Perth nicht sooo viel zu sehen, was den typischen Touristen anzieht.

So gings erstmal durch die Fussgängerzone in der Innenstadt und dann weiter zum Swanriver. Von dort weiter zum Kings Park. Dort bietet sich ein netter Ausblick auf die Skypline von Perth und über den Rest der Stadt. Und generell ist der Park riesig und auch schön anzusehen. Dort stehen noch einige Kriegsdenkmäler und ein kleiner Baumwipfelpfad ist auch angelegt. Darüberhinaus ist er auch ein beliebtes Ziel für Australier um ihren Sonntag zu verbringen. Wie so oft in Australien gibt es auch hier im Park viele Gasgrills, die man kostenlos benutzen kann. Und so saßen an diesem Sonntag um jeden Grill ganze Heerscharen von Leuten in ihren Campingstühlen und haben ein leckeres Sonntags-BBQ abgehalten. Ein großes Grillfest für die ganze Familie. Sah gemütlich und spaßig aus.

Abends habe ich dann nichts mehr gemacht, denn es machten sich langsam Kopf- und Halsschmerzen breit. Gabriel und Angela hatte auch keine Zeit, was mich aber aus gegebenem Anlass sehr entgegen kam. Ich gehe mal davon aus, dass sich jetzt langsam der Unterkühlungsanschlag bemerkbar macht. Grrrrrr. So lang ich schon um 21 Uhr im Bett und zu meiner Überraschung machten fast alle anderen im meinem 8-Bett-Zimmer dasselbe, so es kein Problem war schon so früh einzupennen. Dankeschön.

Tag 25: Perth Meet & Greet

Kategorie : Allgemein

Heute würde ich die heißen Klimazonen verlassen und wieder in gemäßigtere Gefilde zurückkehren: Der Flug nach Perth stand an. Da der Airport-Shuttlebus erst um 11:35 losging konnte ich gemütlich aussschlafen und frühstücken. Theoretisch. Leider machte mir mein Zimmergenosse einen Strich durch die Rechnung. Als ich ins Bett ging, haben meine 3 Mitbewohner schon gepennt. Die Klimaanlage war aus, denn es wurde nachts noch angenehm kühl. So konnte man gemütlich ohne Decke, nur mit einem ganz dünnen Laken, pennen. Doch scheinbar wurde es über Nacht jemanden doch etwas zu warm (ich habe den Typ im Bett unter mir im Verdacht).

Das merkte ich daran, dass ich gegen 4.00 aufwachte … durch meinen eigenen Schüttelfrost. Die paar Bier und mein generell fester Schlaf haben wohl dafür gesorgt, dass ich erst kurz vor dem Erfrierungstod aufgewacht bin. Der Grund war auch klar: Die Klimaanlage, welche ein Meter von mir entfernt an der Wand hing, war auf 16° und volles Gebläse eingestellt. Das Teil röhrte wie eine Flugzeugturbine und bließ volles Rohr eisige Luft direkt in mein Bett. Herzlichen Dank auch. Bis ich mich mit meiner richtigen Decke und Fötusstellung wieder aufgewärmt hatte, hat es ein bisschen gedauert und die Nacht war im Arsch. Doof das. Ansonsten passierte nichts Weltbewegendes mehr in der Wüste … erhm … im semi-ariden Gebiet. Der Shuttlebus kam pünktlich und brachte mich zum Flughafen, der ungefähr die Größe einer Bushaltestelle hat. Hier fliegen halt nur 5 Flugzeuge pro Tag. Dafür geht alles sehr schnell und man bringt sein Gepäck fast selbst bis in den Laderaum.

In Perth pünktlich angekommen -> Shuttlebus in die City -> Einchecken -> Gabriel kontaktieren und Treffpunkt ausmachen -> 15 Minuten spärt in der Innenstadt treffen. Lief wie am Schnürchen. Gabriel und Angela sind vor zwei Wochen in Perth angekommen und starten gerade ein Jahr Work&Travel-Aufenthalt in Australien. Und da ich nicht auf deren Abschiedsfeier sein konnte (da war ich schon hier), haben wir das nun quasi nachgeholt. Zunächst wurde sich ein bisschen im Stadtviertel Northbridge umgeschaut, wo mein Hostel war. Das ist das Studenten- und Backpackerviertel, so dass sich dort abends das Nachtleben von Perth abspielt. Vor allem an einem Samstag wie heute. War echt gut was los.

Nach der ersten Orientierung gabs erstmal leckeres Steak bzw. Burger zum Abendessen und danach haben wir uns in 2-3 Pubs umgeschaut. In einem der Pubs sind wir dann noch auf ein paar Bier hängengeblieben und haben dort probiert unsere Rugby-Regelkenntnisse zu vertiefen. Mit mässigem Erfolg. Immer noch ein komischer Sport. Leider mussten die beiden relativ früh wieder los, weil sie doch recht weit außerhalb von Perth wohnen und die öffentlichen Verkehrsmittel nicht länger als 0:00 in die Ecke fahren. War aber auf jeden Fall schön die beiden nochmal zu sehen. Mal sehen, vielleicht besuch ich sie ja nächstes Jahr nochmal ;) .

Tag 24: Uluru aka Ayers Rock

Kategorie : Allgemein

Heute standen zwei Touren auf dem Programm. Mit der ersten gings um 4:35 los: Sonnenaufgang schauen. Wer denkt, er ist um diese unmenschliche Zeit der einzige Trottel, der wach ist, liegt am Ayers Rock falsch. Als ich aus dem Zimmer kam war gefühlt das ganze Hotel auf den Beinen und es warteten schon 50 Mann auf den Bus. Zum Glück kamen gleich zwei Busse, so dass die Leute ohne größeres Gedränge Platz fanden. Voll wurden dann trotzdem beide, weil auch noch Leute aus den anderen Resorthotels eingepackt wurden.

Das Gebiet um den Ayers Rock ist ein Nationalpark, also muss man mit dem Bus erstmal an einem “Grenzposten” vorbei und Eintritt zahlen. Wenigstens waren die 20€ Eintritt in meinem fürstlichen Paket schon mit drin. Danach gings direkt zum Sunrise-Viewing-Spot. Dabei handelt es sich um eine große Aussichtsplattform auf einer Düne. Von dort blickt man auf den Ayers Rock und hat die aufgehende Sonne genau im Rücken, so dass man beim Sonnenaufgang schön das Farbenspiel auf Uluru sehen kann. Ich will niemandem die Freude daran vermiesen, aber es ist eben so, wie es immer bei solchen Top-Sehenswürdigkeiten ist: Grundsätzlich ist der Sonnenaufgang echt toll anzusehen, doch die ganze Stimmung wird “ein bisschen” zerstört, wenn 20 Busse hunderte oder tausende von Leute ausspucken, die sich dann auf der Aussichtsplattform drängen wie in einem ausverkauften Fussballstadion. Trotzdem war es ganz nett.

Danach gings mit dem Bus weiter direkt zum Felsen. Eigentlich kann man Uluru besteigen, was ich natürlich tun wollte. Aber leider war der Aufstieg gesperrt, weil es zu windig war. Scheinbar schmieren da immer mal wieder ein paar unvorsichtige Leute ab. Und einmal in Fahrt, wird man eben von nichts gebremst bis man unten aufschlägt, denn auf dem Fels wächst genau nix. Und deshalb sind die wohl etwas vorsichtig. Das Alternativeprogramm bestand in einer kleinen Wanderung am Fels entlang, wobei der Guide viele Geschichten der Aborigines zu Uluru zu erzählen wusste. Auch ganz interessant. Das Ende der Tour bestand in einem Besuch des Kulturzentrums. Hier hat man noch mehr über die Aborigines gelernt und konnte tolle, überteuerte Souvenirs kaufen. Danach war Tour 1 beendet und 4 Stunden Pause angesagt.

Die Pause hab ich am Hotelpool verbracht und am Nachmittag ging es dann zu Tour Nr. 2. Hier wurde zunächst Kata Tjura besucht. Das ist eine weitere Gesteinsformation die ähnlich entstanden ist wie der Ayers Rock, und sogar noch viel größer ist, aber dafür nicht so bekannt und auch nicht ganz so heilig. Es handelt sich auch nicht um einen einzelnen Brocken, sondern um 36 einzelne Felsen, die zusammen quasi ein kleines Gebirge bilden. Auch sehr imposant anzuschauen, eigentlich sogar ein bisschen interessanter als Uluru muss ich sagen. Und nachdem wir dort ein bisschen rumgewandert sind, gings wieder zurück zum Ayers Rock: Diesmal zum Sonnenuntergang. Wieder dasselbe Spiel: Viel zu viele Menschen, und diesmal war es auch noch bewölkt. Also hätte man sich das auch sparen können. Naja, fast … es gab wenigstens Weißwein und Rotwein … mit free-refill … yeah yeah … so macht der Sonnenuntergang trotzdem Spaß ;) .

Und damit war das Must-Seen-Event auch abgehandelt. Mehr kann man dort nicht machen. Felsen von allen Seiten gesehen und weg. Ich bin mir nicht ganz schlüssig, ob sich die Reise gelohnt hat. Immerhin fliegt man da extra hin und auch wieder weg, weil in 1000km Umkreis sonst nix ist (außer Alice Springs). Trotz der riesigen Entfernung, würde ich wohl trotzdem jedem empfehlen mit dem Auto die Reise zu machen. Erstens sind die Flüge nicht günstige und zweitens kann man alles, was ich auf den zwei Bustouren gesehen habe, auch einfach selbst mit dem Auto machen. Das spart Geld und man kann sich auch ein paar andere Fleckchen suchen, um den Uluru zu betrachen, ohne dass man mitten im Getümmel steht. Ich denke, dann ist die ganze Sache noch deutlich “magischer”.

Am Abend habe ich zufälligerweise noch zwei Jungs getroffen, die ich noch aus Airlie Beach kannte (die waren dort in meinem Zimmer). Mit denen habe ich mir abends noch die One-Man-Live-Band im Hotel angehört und dabei noch ein paar überteuerte Biere getrunken. Danach gings ins Bett. Die anderen Leute in meinem Zimmer schliefen schon, doch das sollte wohl nicht so bleiben … (siehe nächster Tag)

Tag 23: Hinfahrt Uluru (Ayers Rock)

Kategorie : Allgemein

Und wieder hieß es früh aufstehen, denn der Bus würde mich um 7:00 am Hostel abholen um mich zu The Rock zu bringen. Also 6:15 aufstehen, duschen, Schließfach öffnen, Sachen einpacken, Schlüssel an der Rezeption in einen Kasten werfen … Moment. Schlüssel. Wo war der Schlüssel? Ich hatte ihn noch um das Schließfach zu öffnen. Dann hab die Sachen gepackt, mich ungefähr einen Meter bewegt und auf dieser Strecke den Schlüssel verloren. Ich also alles durchsucht: Rucksack ausgeleert, Bettwäsche ausgeschüttelt, alle Taschen durchsucht. Nix. Mittlerweile sind auch meine Zimmergenossen wach geworden und haben mitgesucht. Nix. Nach 15 Minuten hab ich es aufgegeben, da der Bus gleich kommen würde. Also eine Mail ans Hostel geschrieben (an der Rezeption ist erst ab 8.00 einer) und mich tausend mal entschuldigt, dass der Schlüssel weg ist und dass sie mir die Rechnung schicken sollen.

Der Bus fährt vor, ich stell schon mal den Rucksack vor mir ab … und es raschelt metallisch. Moment, da drin dürfte nix so ein Geräusch machen. Also nochmal schnell mit der Hand in den Rucksack gelangt und schwups, habe ich den Schlüssel in den Fingern. Ich hatte vorher den kompletten Rucksack ausgeräumt, umgedreht und geschüttelt. Da kam kein Schlüssel raus … jetzt war er da. Glück gehabt :) . Ich also schnell zurück zur Rezeption, den Schlüssel abgegeben und rein in den Bus. Doch ich werde wieder ausgebremst. Mein Name steht nicht auf der Liste, sondern es soll an diesem Hostel angeblich nur ein Mädel abgeholt werden. Scharfsinnig stellt die Busfahrerin fest, dass ich aufgrund meines Bartwuchses wohl nicht als Mädchen durchgehe. Da aber weit und breit keine weibliche Person abgeholt werden will, darf ich trotzdem mit. Es geht eh nochmal bei denen am Büro vorbei und da soll ich das klären. Das Ganze löst sich dann auch schnell auf, denn im Büro ist die Dame, mit der ich am Tag zuvor telefoniert hatte. Und die hat bei meiner Buchung einfach Name und Geschlecht vertauscht … kann ja mal passieren. Nach einem kleinen Plausch darüber, dass Samsung-Telefone ja eh viel toller sind als das iPhone, gings dann endlich los. Doof war nun, dass ich dem Hostel ja geschrieben hatte, dass der Schlüssel weg ist. Und noch eine Mail schreiben, dass es falscher Alarm war, war in den nächsten Stunden definitiv nicht drin, evtl. sogar die nächsten Tage nicht. Als ich mir jedoch meine vorherige Mail im Smartphone anschaute, stellte ich fest, dass ich sie gar nicht ans Hostel versendet hatte, sondern aus Versehen an mich selbst ;) . Das Alles ist also nie passiert. Wenn Doofheit glücklich macht … traumhaft :) .

Alle Hürden waren überwunden und ich entspannt auf dem Weg. 6 Stunden durch die Wüste. Nachdem wir vom Büroparkplatz auf die Straße abgebogen waren, wurden wir darüber informiert, dass dies der erste von drei Abbiegevorgängen am heutigen Tag gewesen sein sollte. Ansonsten gehts immer geradeaus, knapp 500km. Und auf dem Weg liegen ganze 8 Rinderfarmen. Die Fahrt war trotzdem recht kurzweilig. Es gab 2 Stops, an einer Kamelfarm und einem Aussiehtspunkt, und die Fahrerin hatte viel über Land, Leute und Geschichte zu erzählen. Und wie ich nun weiß, befand ich mich NICHT in der Wüste. Dafür regnet es noch etwas zu viel (im Durchschnitt … es kann auch mal vorkommen, dass es 3 Jahre lang nicht regnet). Ich befand mich in einem “Semi-Ariden”-Gebiet. Die Wüste fängt erst 90km nördlich an. Egal, ich würde in beidem elendig verdursten.

Pünktlich um 13:30 haben wir den Ayers Rock erreicht, bzw. das Resort in der Nähe. Das Resort besteht aus 4 Hotels und einem kleinen Städtchen mit ca. 1000 Einwohnern, die allesamt irgendwie im, fürs oder am Resort arbeiten. Nach dem Einchecken habe ich mich nach Touren umgeschaut und mal geschmeidige 200€ für zwei Touren hingelegt, mit denen alles abgefrühstückt wird, was es dort zu sehen gibt. Aber was will man machen … einfach wieder wegfahren wär auch doof. In exponierter Lage kann man sich eben die Preise raussuchen.

Natürlich kann man Ayers Rock auch vom Resort aus sehen. Er ist ca. 15 km entfernt und die haben überall auf die Dünen Aussichtsplattformen gebaut. Dort habe ich mir dann auch mal den Sonnenuntergang angeschaut und bin dann bald ins Bett. Es sollte am nächsten Tag nämlich schon um 4:35 losgehen. Doof, dass so ein Sonnenaufgang immer so früh stattfindet.

Tag 20: Great Barrier Reef

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Cairns + Great Barrier Reef = Tauchen (oder wenigstens Schnorcheln). Das ist einfach ein Muss, wenn man schon mal hier ist. Und dementsprechend teuer ist der Spaß, aber was solls. Ich habe ein Introduction-Tauchen gebucht. Keine Vorkenntnisse nötig, trotzdem 10m tief tauchen. Klingt gut.

Um 8:30 ist die Fahrt gestartet und wir waren ca. 1 Stunde unterwegs bis zu den Tauchspots. Die Fähre war mit ungefähr 70 Teilnehmern gut gefüllt, das Schiff war brandneu, echt luxuriös und mit 60-70 km/h ziemlich schnell unterwegs. Es bließ ein bisschen Wind von See her und wir fuhren somit den Wellen entgegen. Bei dem Speed, hüpft auch ein großes Schiff ganz schön. Feines Ding, ich hatte Spaß. Während der Fahrt wurde ein kleines Tauchvideo gezeigt und die wichtigsten Dinge erstmal als Trockenübung erklärt. Schon während des Videos sah ich einige Papiertüten die Runde machen. Und als dann die Einweisung abgeschlossen war und ich ein bisschen übers Schiff ging um mich umzusehen, habe ich festgestellt, dass mind. ein Drittel der Anwesenden ziemlich mit dem Seegang zu kämpfen hatte. Hätte ich es nicht besser gewusst, wäre meine Vermutung gewesen, dass hier eine Halloweenparty im Gange war. Kreidebleich war die ganze Bande. Doch spätestens als die ersten Würgegeräusche zu hören waren, war die Sache klar. Pferde waren leider nicht anwesend, aber wenigstens kann ich jetzt sagen: “Ich hab schon Japaner kotzen sehen”. Die meisten haben sich nach der Ankunft an den Tauchspots wieder erholt, aber einige arme Leutchen haben den kompletten Ausflug nur auf den Bänken liegend vor sich hinsiechend verbracht. Da haben sich doch die 200$ richtig gelohnt … Und obwohl ich bei Volksfesten den Gerätschaften nicht mal zuschauen kann, ohne dass mir komisch wird, macht mir Seegang glücklicherweise nix aus. Ich war fit, und zeigte das stolz, indem ich einfach die übriggeblieben Schokoküchlein mapfte, weil für Frühstück vorher keine Zeit war. Ja ja, ich weiß. Nicht mit vollem Magen ins Wasser gehen … Sorry, Mama.

Dann wurde es ernst: Tauchen war angesagt. Rein in den Wetsuit, und auch wenn es metrosexuell klingt: Ich sah darin verdammt gut aus ;) . Taucherflasche und sonstiges Equipment angelegt und nochmal die Übungen von zuvor mit dem Gerät wiederholt. Wie mache ich Druckausgleich, wie bekomme ich Wasser aus der Brille, wie bekomme ich Wasser aus dem Mundstück, wenn ich den Schlauch verloren habe, wie steige ich auf, wie steige ich ab, was gibt es so für wichtige Handzeichen, etc. Und dann *platsch* mit einem Sprung ins Wasser und erstmal an das Tau an dem das Schiff festgemacht hat und festgehalten. Die Weste war erstmal noch voll Luft, damit ich nicht untergehen kann. Und jetzt nochmal die ganzen Übungen mit Kopf im Wasser. Danach ging es langsam nach unten. Ich selbst musste nicht für das Absinken sorgen, sondern der Tauchguide hat meine Weste so eingestellt, dass alles passt und so gings gaaaaanz langsam am Tau entlang nach unten. Immer brav Druckausgleich machen und dann läuft die Sache. Kaum hatte ich mich daran gewöhnt und auch langsam das Atmen automatisiert, schon kniete ich im Sand auf 9-10m Tiefe. Und als ich mich das erste Mal in Ruhe umschaute, hab ich fast das Mundstück ausgespuckt. Scheiße wie geil!

Sauklares Wasser, überall Korallen, bunte Fische, unbunte Fische, große Fische, kleine Fische, Muscheln, Wasweißich, Schildkröten, Pflanzen. Saukrass, unglaublich. Nach ein paar “Ok”-Zeichen um zu signalisieren, dass bei mir alles klar ist, haben wir uns dann langsam vom Tau entfernt und sind rumgeschwommen. Zunächst hat mich der Guide noch ein bisschen ferngesteuert, bis ich einigermaßen die Balance raushatte, doch nach ein paar Minuten durfte ich auch allein rumpaddeln. Traumhaft. Das Highlight war, dass sich eine Wasserschildkröte (70-80cm lang) ganz nah zu uns getraut hat, so dass wir sie sogar mit Algen füttern konnten.

Leider war der Spaß viel zu schnell vorbei und nach 30 Minuten haben wir das Wasser wieder verlassen. Aber es war ein klasse Erlebnis. Ich hätte auch noch ein zweites Mal abtauchen können (für weitere Bezahlung natürlich), aber das habe ich mir dann gespart. Nicht weil ich keine Lust mehr hatte, sondern weil ich auch noch Schnorcheln wollte. Meine Kamera ist leider nur bis 3m wasserdicht und ich wollte nicht riskieren sie beim Tauchen zu zerstören. Deshalb gibt es davon keine Bilder. Aber damit ich wenigstens ein paar Bilder vom Great Barrier Reef habe, bin ich beim anderen Tauchspot nur geschnorchelt und hatte hier die Kamera dabei.

Nach diesem wunderbaren Ausflug gabs am Abend im Hostel noch ein australisches Barbecue, bei dem Emu, Kangaru und Krokodil gegrillt wurden. Die meisten anderen Hostelgäste waren hin und weg, weil die sowas noch nie gegessen hatten. Ich fand das nun nicht sooo spannend, weil ich das alles schon mehrmals bei Mongos oder beim Corroboree in Darmstadt gegessen hatte. Insofern war es nix besonderes mehr. Und ich finde ein schönes Stück Rindfleich einfach immer noch am besten. Aber egal, war trotzdem lecker. Dann noch mit einem Sixpack überteuertem Bier nachgespült (das übrigens in Australien ganz gut schmeckt) und ich konnte gut schlafen.

Tag 19: Ankunft in Cairns

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Die Fahrt nach Cairns verlief reibungslos. Leider konnte ich aus irgendeinem Grund nicht so gut pennen, wie das letzte mal, aber es ging schon. Und so kam ich einigermaßen ausgeruht um 5:40 in Cairns an. Und obwohl es noch sehr früh war, konnte ich gleich merken, dass die Luftfeuchte noch um einige Prozent gestiegen ist. Es war nicht so krass wie in Singapur, aber gemütlich ist anders.

Zum Hostel waren es diesmal 30-40 Minuten Fussmarsch, aber um diese Uhrzeit habe ich nicht wirklich mit einer Abholung gerechnet. Es ging einmal durch die Innenstadt, was den Vorteil hatte, dass ich mich schon mal orientieren konnte. Dass Cairns eine Touristenstadt und auch beim Partyvolk recht beliebt ist, war leicht daran auszumachen, dass noch einige Monster von den Samstag Abend Halloween Partys auf den Straßen rumtorkelten. Bei den meisten war nicht mehr zu erkennen, ob sie Masken trugen, oder ob sie sich selbst so mit Alkohol zugerichtet hatten. Auch egal, sie waren friedlich.

Nach dem Einchecken hab ich mich gleich um Touren gekümmert, um die nächsten beiden Tage zu füllen: Tauchen am Great Barriere Reef durfte natürlich nicht fehlen. Und am Tag danach sollte es auf eine Regenwaldtour gehen. Aber dazu später mehr.

Den weiteren Tag habe ich, wie alle meine Ankunftstage verbracht. Rumlaufen, Stadt anschauen, Food Courts leeressen, Strand anschauen, Hinweistafeln lesen, Stadtplan auswändig lernen. Was man eben so macht. Bald war auch eine Entscheidung gefallen: Ich hatte mir nämlich noch offen gelassen, wie es nach Cairns weitergehen sollte.

  • Alternative 1: Ich verbringe 6 Tage in Cairns und fahre dann mit einem Bus in 3 Tagen durch halb Australien nach Alice Springs (geschmeidige 2400km). Die Tour soll sehr cool sein, weil man eben wirklich mal 3 Tage fernab der Zivilisation ist, bei Rinderfarmern übernachtet und solche Späße. Ich hätte dafür aber lange in Cairns bleiben müssen, weil der Bus nur einmal die Woche losfährt, nämlich samstags. Und es war gerade Sonntag.
  • Alternative 2: Ich bleibe auch in Cairns nur 3 Tage und fliege nach Alice Springs, womit ich knappe Woche spare (kürzer in Cairns und keine lange Busfahrt)

Die Entscheidung lautete, dass ich fliegen würde. Ich fand Cairns einfach nicht so toll, als dass ich da 6 Tage bleiben wollte. Die Stadt hatte für mich einfach keinen Charm, keinen Strand, war nicht schön, nur sehr touristisch. Natürlich hätte man die Zeit gut rumbringen können, denn es gibt dort viele Aktivitäten, die man in Form von Touren machen kann (von Rafting über Fallschirmspringen über Bungee), doch vieles ist für mich eben nichts Typisches für diese Region, also habe ich mir das gespart (Schiss vor Bungee hab ich natürlich eh nicht … ;) ). Es gibt auch Backpacker, die trinken dort einfach ein paar Wochen lang. Kann man glaub auch ganz gut machen. Hatte ich aber auch keine Lust drauf.

Am Abend hab ich mir noch das Formel 1 Rennen bei nem leckeren Burger angeschaut und bin danach noch kurz in ein Irish Pub. Dort hat eine ganz nette Metallica-Cover-Band gespielt. Das ging ganz gut ab, aber ich habe nicht übertrieben, da am nächsten Tag das Tauchen anstand. Und das wollte ich mich auf keinen Fall verderben.

Tag 18: Relaxing und wieder Greyhounding

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Tag 18 war mal wieder unspektakulär, wie meistens die Abreisetage. Man kennt den Ort schon, es gibt nichts mehr zu entdecken und man wartet auf den Bus. Zuhause würde man es langweilig nennen, hier nennt man es relaxen ;) . Es würde nämlich nie jemand zugeben, dass ihm auch mal langweilig ist. Also relaxte ich so vor mich hin.

Der Tag begann mit einem “gesunden” amerikanischen Frühstück: Pancakes, Ahornsirup und 3 Scheiben dicker Speck. Lecker. Danach wurden die vorherigen Tage für den Blog aufbereitet. Den Rest des Tages gings dann immer zwischen Hostel (zum internetten, essen, trinken), Schwimmen und Strandfaulenzen hin und her. Abends noch ein leckeres Abendessen bei einem Schnellchinesen, bei dem nur Australier und Deutsche gearbeitet haben, und wieder in einen Greyhound. Wieder Nachtfahrt, diesmal “nur” 10 Stunden, weiter nach Cairns. Dort werde ich dann endgültig in den Tropen angekommen sein.

Tag 17: Whitsundays – Welcome to paradise!

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Heute stand, wie vom Belgier empfohlen, eine Ocean Rafting Tour auf dem Programm. Natürlich gings zu den Whitsundays. Das ist eine Inselgruppe bestehend aus 74 Inseln einige Kilometer vor der australischen Ostküste. Hierbei handelt es sich um ein sehr beliebtes Segelgebiet, und da die Inseln zum Great Barrier Reef gehören, gibt es natürlich auch super Gebiete zum Schnorcheln. Nur zum Schwimmen ist es hier nicht immer so geeignet, weil es gerade im flachen, warmen Wasser in Strandnähe Stachelrochen und Haie (wobei die hier wohl eher klein und ungefährlich sind) gibt. Glücklicherweise ist es hier jedoch noch Frühling und das Wasser ist grundsätzlich noch nicht so warm. Somit kann man noch problemlos am Riff schnorchnel. So in einem Monat sollte man nur noch mit Gummianzug ins Wasser gehen, denn dann kann man dort garstigen Quallen begegnen, die man in seinem Leben vermutlich nur einmal berührt.

Aber zurück zum Rafting: Wie gesagt, wird hier gerne gesegelt, also gibt es auch hauptsächlich Segeltouren zu den Inseln, die mehrere Tage + Übernachtungen auf dem Schiff dauern. Das hätte ich auch supergerne gemacht, aber ich habe dazu einfach nicht die Zeit. Da komm ich lieber nochmal mit Ronny her und segel selbst rum ;) . Der einzige (bzw. auf jeden Fall die bekannteste) 1-Tagesausflug ist diese Ocean Rafting Tour. Dabei geht es mit Schnellbooten, die mal für die Wasserschutzpolizei gebaut wurden, mit 60 – 80 Stundenkilometern zu den Inseln. Da schafft man die Strecke halt auch an einem Tag ;) .

Und so haben wir zunächst zwei verschiedene Schnorchelplätze angesteuert. Beim ersten Stop war das Wasser nur ca. 3m tief und man konnte wunderbar die Korallen in ihrer vollen Pracht bestaunen. Darüber gibt es nicht viel zu erzählen, das muss man einfach mal gesehen haben. Diese Farbpracht unter Wasser ist einfach toll. Leider gibt das auch die Kamera nicht so toll wider. Beim zweiten Stop lag das Hauptaugenmerk weniger auf den Korallen, sondern auf den Fischen. Wir haben quasi über einem riesigen Fischschwarm angehalten, bzw. diesen mit ein bisschen Futter angelockt. Und schon gings mit rein in das Fischrudel. Einfach genial wenn man sich mitten zwischen den Kollegen aufhält und alles um einen herumwuselt. Und etwas sehr erschreckend wird es, wenn plötzlich in affenartiger Geschwindigkeit ein Ungetüm angeschossen kommt, das schätzungsweise 1,5m lang ist und mein Gewicht hat. Aber die beißen nicht, die wollen nur spielen ;) . Leider hab ich den größten Brummer nicht auf Kamera festhalten können, sondern nur seine kleinen Brüder. Ich hoffe man kann die Größenverhältnisse ungefähr abschätzen. Es war einfach gigantisch.

Nach 1,5 Stunden Schnorcheln war dann ein Landgang angesagt. An einem dicht bewaldeten Ufer gings los und nach einer kurzen Kletterpartie zu einem Aussichtspunkt hat sich vor uns der bekannte Strand von Whitehaven Beach erstreckt. Endlose, weiße Strände mit dem angeblich feinsten Sand der Welt (keine Ahnung wie viel Marketing in der Aussage enthalten ist, aber er ist sehr fein ;) ), türkises Meer, kleine Inseln im Hintergrund. Ein Traum. Nach dieser grandiosen Aussicht, gings dann einen anderen weg wieder hinab. Nicht dorthin wo wir herkamen, sondern diesmal runter an den Strand. Das Boot hatte die Strecke schon auf dem Wasserweg zurückgelegt und der Skipper ein nettes kaltes Buffet vorbereitet. Also wurde erstmal am Strand reingehauen, wobei man sich heftig den gierigen Möwen erwehren musste, die schon recht dreist daherkommen.

Nach all den Highlights folgten dann noch zwei weitere, eher unerwartete. Und zwar nahm uns der Guide, der wohl schon als Kind auf diesen Inseln rumgehupst ist, mit zu einer kleinen Tiertour. Ein kurzer Pfiff von ihm und ein Adler erhob sich aus irgendeinem Baum am Strand. Der Jäger mustert uns kurz, der Guide wirft einen Hähnchenschenkel in die Luft, Sturzflug, Zugriff. Gekonnt in der Luft gefangen. Beeindruckend. Das ganze wurde noch ein paar mal wieder holt, und hat immer geklappt. So ein Adler kann schon was. Und da mittlerweile auch langsam die Ebbe einsetzte und sich das Wasser zurückzog, blieb in der Lagune nur noch knietiefes, sich erwärmendes Wasser zurück. Und wer gut aufgepasst hat, weiß was es da gibt. Richtig: Stachelrochen. Die Killer von Steve Irwin, dem Crocodile Hunter. Und was macht man da? Auch richtig: Sie suchen, natürlich :) . Auf die Frage “Don’t you play with our lives?” bekommt man die Antwort “No, your brains plays with your lives”. Ok, klingt logisch. Danach bekommen wir aber auch noch die Auskunft, dass die eigentlich nur stechen wenn man drauftritt, oder sie versucht zu fangen oder sonstwie zu berühren. Wenn man ein bisschen Abstand hält, sind sie ganz lieb. Naja, wie alle Tiere eigentlich. Außerdem seien die hier nur recht klein. Wahrscheinlich würde es nur sehr weh tun, aber mit dem Boot wäre man schnell genug im Krankenhaus. Na, das beruhig ja. Doch genug der panikmache. Wir sind jedenfalls mit 15 Mann durch die Lagune gestapft und haben tatsächlich ein gutes Dutzend Stachelrochen gesehen. Und da ich hier schreibe, lebe ich auch noch. Und die anderen auch. Schön wars. Diese Stingrays sind doch schon imposant anzuschauen, wenn sie so langsam durchs Wasser gleiten.

Nach diesem Erlebnis haben wir noch eine knappe Stunde am Traumstrand genossen, ich hab mir den standesgemäßen Sonnenbrand abgeholt und danach gings wieder mit highspeed zurück. Damit war eine wirklich traumhafte Tour am Ende. Ich denke von den vielen Eindrücken und Bilder werde ich noch eine Zeit lang was haben. Also wer mal in Australien and der Ostküste vorbeikommt: Auf nach Airlie Beach und die Whitsundays besuchen. Gogogo. Da gibt es keine Ausreden.

Tag 16: Busfahrt und Airlie Beach

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Die Busfahrt ging deutlich besser als gedacht. Der Bus war maximal halb voll, so dass jeder eine Zweierreihe für sich hatte. Das macht die Fahrt natürlich schon mal deutlich angenehmer. Zunächst schwante mir Böses, als direkt nach der Abfahrt der 1. Teil der Twilight Saga gezeigt wurde. Musikhören ging nicht, weil der Sound des Films so laut war, dass alles übertönt wurde. Schlafen ging aus demselben Grund nicht … außerdem war es ja noch nicht wirklich spät. Also musste ich wohl den Film schauen … *schauder* … UND DANN DAUERT ES AUCH NOCH SO LANGE, BISS EDWARD ENDLICH BELLA KÜSST! Unglaublich. Naja, im Bus schaut man ja alles, vor allem wenn es draußen in der Dunkelheit eh nix zu sehen gibt. Glücklicherweise blieben mit weitere Teile der Saga erspart und stattdessen wurde einfach Fernseher und Licht ausgeschaltet. Und entgegen meiner Erwartung, war da wohl auch ein Aus-Knopf für mich dabei. Denn ich bin fast umgehend eingeschlafen. Der Schlaf war zwar nicht tief und ich habe alle Stunde meine Position gewechselt, aber m Grund habe ich fast die komplette Fahrt gepennt. Alles richtig gemacht.

In Airlie Beach angekommen ging es gleich zum Checkin ins Hostel und auch kurz Facebook checken. Und wie der Zufall so will war auch grad Sebastian (den ich aus Singapur kenne) in Airlie Beach, ungefährt 50m entfernt in einem Inet-Cafe. Also hab ich mich gleich mal mit ihm getroffen, die Ereignisse der letzten 2 Wochen ausgetauscht und Tipps für Cairns abgeholt. Leider konnten wir am Abend nicht noch irgendwo was trinken gehen, weil er schon wieder auf dem Sprung zu einer 3-Tages-Segeltour war. Also haben wir uns 3 Stunden nach dem Wiedersehen wieder verabschiedet.

Am Abend habe ich ein bisschen Airlie Beach erkundet, war aber bald fertig, denn groß ist das Kaff wirklich nicht. Eine Hauptstraße einigen Kneipen, 4-5 Hostels und eine nette Marina. Ende. Aber trotzdem schön anzusehen. Den Abend ließ ich dann mit ein paar Bierchen am Strand ausklingen. Passt :)