Tag 8 – Abreisetag

Kategorie : New York 2011

Abreisetage sind ja generell doof …

Wie der Titel schon sagt, finde ich den Tag der Abreise immer irgendwie blöd. Unser Flug ging erst um 21:40, so dass man den Tag eigentlich noch hätte sinnvoll nutzen können, aber irgendwie sitzt man ja doch auf glühenden Kohlen und will nicht mehr so richtig was machen. Eigentlich doof, aber ist halt so … wenigstens bei mir/uns.

So ist der Tag im Großen und Ganzen so dahingeplätschert ohne großartig Erzählenswertes. Wir haben erst mal in Ruhe gepackt und die Aufenthaltszeit im Hotel voll ausgereizt (an alle Friends-Kenner … so wie Ross, nur haben wir keine Seife geklaut ;) ). Danach die Koffer unten im Hotel zur Aufbewahrung aufgegeben und sind noch ein bisschen umhergewandert. Gewandert deshalb, weil unsere U-Bahn-Wochenkarte schon abgelaufen war, was unseren Aktionsradius sowieso ziemlich eingeschränkt hat.

So sind wir nochmal schnell bei der Christopher Street (auf die sich der Christopher Street Day bezieht, der allerdings in den USA nicht so heißt) vorbei gelaufen und haben dort das Straßenschild fotografiert, yeeha. Mehr gibt’s da halt nicht zu sehen. Außer ein paar anderen Menschen, die ein Straßenschild fotografieren. Ansonsten noch ein bisschen Standardprogramm: Hier und da noch in ein paar Läden umgeschaut, Starbuckskaffee getrunken, Muffins gegessen, bei Taco Bell gegessen (gibt es ja in Deutschland nur auf Army Stützpunkten, die Penner) und ein bisschen das Hotel fotografiert. Danach haben wir uns schon frühzeitig auf den Weg zum Flughafen gemacht. Ob wir im Hotel oder am Flughafen rumhängen, war dann ja auch egal.

Zum Flughafen haben wir die U-Bahn genommen. Der A-Train kann mit der Metrocard benutzt werden, fährt bis raus zum JFK und ist ca. eine halbe Stunde unterwegs. Doch scheinbar sind wir so ziemlich die einzigen, die dieses Verkehrmittel zum Flughafen nutzen. Außer uns sind nur noch 5-10 Leute aus der ganzen U-Bahn ausgestiegen. Ich glaube der Rest nutzt irgendwelche Shuttle-Services von den Hotels oder das Taxi um da hin zu kommen. Wobei ich jedoch  denke, dass man mit der U-Bahn mind. genauso schnell am Ziel ist.

… aber mit Lufthansa noch doofer.

Am Flughafen ging die ganze Eincheckerei problemlos vonstatten. Es hat auch nicht länger gedauert als in Frankfurt. Der einzige Unterschied war, dass man auch noch die Schuhe ausziehen musste. Nachdem wir die 2 Stunden, die wir zu früh waren, auch noch vertrödelt hatten, ging es zum Boarding. Nachdem wir uns, wie eigentlich bei jedem Boarding, über die Leute lustig gemacht hatten, die sich schon Ewigkeiten vor Öffnung des Gates anstellen und mit den Hufen scharren, stiegen wir ein … und das Lachen verging uns sofort.

Ich bin schon oft mit Lufthansa geflogen, auch schon öfter Langstrecke, aber wenn man den direkten Vergleich aus der Vorwoche mit einer neuen, gut ausgestatteten Maschine von Air Canada hat, erkennt man erstmal, in welchen Hühnerstall man da bei LH gepresst wird. Alles was uns beim Hinflug positiv aufgefallen war, war nun schlecht. Die Sitzreihen waren so eng, dass sogar ich mit meinen Knien im normalen Sitzen an den Rücksitz des Vordermannes schleifte. Auch zu den Seiten war deutlich weniger Platz. Das Highlight im Direktvergleich war jedoch das “Lufthansa Entertainment System”. Wo beim Hinflug noch jeder Passagier sein eigenes Mediacenter mit Dutzenden an Filmen und Serien zu Auswahl hatte, hingen hier an der Decke ein paar Bildschirme. Jeder ungefähr so groß wie ein iPad, jedoch mit einem Viertel seiner Auflösung. Lustig anzusehen war, dass jeder Bildschirm in Sichtweite eine komplett andere Farbeinstellung hatte und einer davon in ca. minütlichen Abständen einmal grell-grün aufflackerte um dann langsam wieder zum richtigen Bild zurückzukehren. Bei jedem Computerspiel wird der Epilepsiehinweis mitgeliefert, hier wäre er angebracht gewesen.

Leider wurde der Gesamteindruck im Folgenden nicht besser, denn wir verbrachten noch 2 Stunden auf dem Rollfeld. Zuerst gab es scheinbar Probleme beim Enteisen und dann musste ein kranker Passagier (wahrscheinlich Epileptiker?!?) wieder ausgeladen werden, was immer mit der Suche nach seinem Gepäck einhergeht. Und das dauert. Hierfür kann Lufthansa natürlich nichts. Dafür dass in dieser Zeit aber keine Getränke verteilt werden, jedoch schon. Ich bin bei sowas ja immer sehr nachsichtig (vielleicht zu nachsichtig), und denke mir, dass das Personal vielleicht besseres zu tun hat als Wasser zu verteilen, wenn gerade jemand wieder ausgeladen werden muss. Aber dennoch war danach beim erneuten Enteisen genug Zeit. Auch die Tatsache, dass allein in meinem Umfeld 5-10 Leute nach was zu Trinken gefragt hatten, sollte doch mal eine Aktion nach sich ziehen … die nicht darin besteht, jedem der nachfragt, einzeln einen Becher zu bringen. Dies alles war jetzt kein Drama, aber einfach unbequem. Und es wird auf jeden Fall dazu führen, dass ich beim nächsten Langstreckenflug auch gerne ein paar Euro mehr ausgebe, um mit einer anderen Airline zu fliegen.

Aus, aus, das Spiel ist aus!

Abschließend kann ich nur nochmal betonen: Wer gerne Städtetrips macht, kommt an New York eigentlich nicht vorbei. Ich finde die Stadt irre spannend, interessant, sehenswert, faszinierend und toll. Außerdem ist das ganze nicht so teuer, wie man vielleicht denkt. Wer zeitlich etwas flexibel ist, kann eigentlich immer ein Angebot finden, das ihn für 500-600€ für eine Woche nach NY bringt. Wie viel Kohle man dann dort lässt, ist jedem selbst überlassen. Man kann dort locker eine Woche füllen, ohne auch nur einen Cent Eintritt oder sonstwas zu zahlen. Auch Essen + Trinken ist dank des Dollarkurses im Allgemeinen in Manhattan nicht teurer als bei uns. Wer es etwas dicker hat, kann aber auch locker 300€ für ein Sushi-Menu bei einem weltbekannten Sushimeister ausgeben.

Also Leute, bucht einen Flug. Ihr werdet es nicht bereuen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht das Letzte mal da war, denn bisher war ich immer im Winter dort, und das möchte ich nochmal ändern.

Tag 7 – Ausklingen lassen

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Kategorie : New York 2011

Heute war der erste Tag, an dem das Wetter ziemlich schlecht war. Eigentlich wollten wir hoch aufs Rockefeller Center und uns New York mal wieder von oben anschauen. Wir waren zwar 2008 schon mal auf dem Empire State Building, aber damals bei Nacht und wir wollten diesmal den Blick über die Stadt im Hellen genießen. Doch das besagte Wetter hatte heute Schneeregen im Gepäck und da macht es nicht wirklich Sinn sich das zu geben.

Also gingen wir den Tag ganz gemächlich mit einem Frühstück im nächsten Diner an. Ich hatte ein Manhattan Single Pancake with Ham. Das heißt auf deutsch: Unten ist eine tellergroße und 1 cm dicke Scheibe Schinken, darauf liegt ein ebenso großer Pfannkuchen und über alles wir noch ausreichend Rührei verteilt. Dazu gab es noch ein Glas Ahornsirup und Heinz Ketchup stand auch zur Verfügung. Ich war mir nicht sicher ob ich diese Süß-Herzhaft-Kombi lieber im Ketchup oder im Sirup baden sollte, aber ich habe mich dann für das Sirup entschieden. Ich war zufrieden, wäre es aber mit dem Ketchup sicher auch gewesen. Ich glaube da geht alles. Hmmm … Lecker … und so gesund ;) .

Eine weitere, wetterunabhängige Option wäre noch gewesen, sich kurzfristig Tickets für ein Broadway Musical zu holen. Dies ist grundsätzlich möglich, weil Tickets für Vorstellungen, die nicht ausverkauft sind, am Tag der Aufführung an einem TKTS-Ticketschalter zu deutlich vergünstigten Preisen verkauft werden, quasi Last-Minute. Am meisten interessierte  uns American Idiot (ja … es gibt ein Musical von Green Day, und es soll sogar richtig gut sein). Auch Lion King wäre noch ok gewesen, zu einem angemessenen Preis. Doch auch das haben wir schnell verworfen. 1.) Es gab keine Karten für die beiden Musicals. 2.) Man steht vor diesem Schalter wohl oft stundenlang an … so auch heute … und das war bei Schneeregen keine echte Option.

Da sich aber so langsam auch unsere Motivation zum Rumwandern in Grenzen gehalten hat und die Lust auf ein Museum auch nicht irre groß war, haben wir den Tag recht unspektakulär verbracht. Eigentlich sind wir fast nur Sachen abgegangen, die wir schon kannten, die man sich aber immer mal wieder anschauen kann. So waren wir nochmal am Times Square, am Rockefeller Center, bei Bloomingdale’s, bei Macy’s, im M&M-Shop, im Disney-Shop und bei Hershey’s. Das ganze immer wieder unterbrochen von Starbucks-Besuchen oder anderen kleinen Snacks. Man könnte meinen es ist verschwendete Zeit in New York einen Tag lang nur so rumzugammeln, aber ich fand es trotzdem gut. Es ist einfach was anderes, ob man das in Darmstadt macht, oder die New Yorker Hektik und Skyline dabei erlebt.

Doch halt, eine Sache war doch neu für uns und ist bei besserem Wetter ein netter Geheimtipp für New York Touristen, der nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Und zwar die Roosevelt Island Tram. Bei Roosevelt Island handelt es sich um eine kleine Insel im Eastriver, die zwischen Manhattan und Queens liegt. Die besagte Tram fährt von Manhattan aus rüber auf die Insel und man hat bei der Fahrt auch nochmal einen etwas anderen Blick auf die Stadt. Die Fahrt dauert nur ein paar Minuten, weshalb die Gondel problemlos ca. im 10 Minutentakt verkehren kann. Man muss also nie lange warten. Und das Beste ist: Wie auch die Staten Island Ferry gehört die Roosevelt Island Tram zum normalen Nahverkehrsnetz, was bedeutet, dass man mit seiner ganz normalen Metrocard, die man für die U-Bahn sowieso braucht, kostenlos mitfahren kann. Auf der Insel selbst gibt es scheinbar nicht viel zu sehen, weil es einfach ein Wohngebiet ist, also sind wir gleich wieder zurückgefahren. Wie gesagt hatten wir von der Aussicht wetterbedingt nicht viel, aber vielleicht haben wir ja bei der nächsten Reise nach NY mehr Glück :) .

Tag 6 – Outlet Shopping

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Kategorie : New York 2011

Heute war nur Shopping angesagt und dazu es ging in das Woodbury Premium Outlet Center. Dort gibt es eigentlich Shops von so ziemlich allen Marken die man sich vorstellen kann, oder auch nicht. Eine Auflistung aller Geschäfte findet ihr hier. Da momentan auch noch Winter Sale war, wurde wirklich alles ziemlich reduziert. Wahrscheinlich ist das immer so, es fühlt sich aber einfach so toll an, wenn man denkt man hat das Hammerschnäpchen gemacht ;) .

Also haben uns dort mal mit neuen Jeans von Levi’s (ca. 40$ das Stück) und Samba Adidas Schuhen (die waren mit 30$ wirklich saubillig) eingedeckt. Auch die sonstigen Geschäft waren mal interessant anzuschauen und wenn man das erklärte Ziel hat einzukaufen, findet man dort eigentlich alles an Klamotten was man braucht. Und es ist echt ne Ecke billiger als daheim, obwohl hier natürlich auch der Dollarkurs seinen Anteil hat.

Wir haben es mit dem Einkaufen nicht übertrieben, aber es war schon interessant zu sehen, dass doch manche Leute dort tatsächlich mit leeren Koffern hinfahren und dann mal schön voll machen mit allem was sie tragen können. Echt interessant.

Ach ja, noch ein Tipp für die Anreise: Das Outlet ist ca. 50 Meilen von New York entfernt. Ursprünglich wollten wir uns einen Mietwagen nehmen, denn so hatte das mein Bruder vor nem halben Jahr gemacht. Doch dann haben wir zufälligerweise entdeckt, dass auch regelmäßig Greyhoundbusse dorthin von der Grand Port Authority (ein riesiger Busbahnhof in Manhattan) dorthin fahren. Das Ganze ist mit 40$ pro Person zwar nicht billig, aber man bekommt noch ein lustiges Gutscheinheftchen, das einen nochmal 10-20% bei seinen Einkäufen gewehrt, dazu und man spart sich den Streß mit dem Mietwagen durch Manhattan zu kurven. Und billiger kommt einen ein Mietwagen mit Navi, Spritkosten und Brückengebühren auch nicht. Wenn man also eh nichts anderes vor hat als das Outlet zu besuchen und in Manhattan seine Unterkunft hat, ist meiner Ansicht nach die Busfahrt die beste Lösung.

Tag 5 (Fortsetzung)- Skyline

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Kategorie : New York 2011

Nachdem ich den Victoria’s Secret Schock verdaut hatte, haben wir uns auf die Suche nach ein paar schönen Stellen gemacht um die Skyline von New York bei Nacht zu fotografieren.

Viele Skylinefotos auf Postkarten werden von New Jersey aus gemacht. Ich vermute, weil es über den Hudson River keine Brücken gibt, die den Blick auf Manhattan stören. Wir haben uns jedoch dazu entschieden es von der anderen Seite zu versuchen. Das hatte ganz einfach pragmatische Gründe: Über den East River kommt man einfach mit allen möglichen U-Bahn-Linien, nach New Jersey müsste man Bus oder Fähre nehmen und das ist zu später Stunde eher doof.

Einen Blick über ganz Manhattan zu bekommen ist schwer, dafür ist man nicht weit genug weg. Deshalb haben wir uns zwei Positionen gesucht. Eine in Brooklyn um Downtown zu fotografieren (also den Financial District wo gerade das neue World Trade Center entsteht) und eine in Queens um Midtown/Uptown aufzunehmen (Empire State Building, Crysler Building, etc.). Beide Stellen waren einfach mit der U-Bahn und 5 Minuten Fussweg zu erreichen und es gab jeweils ganz nette Promenaden wo man in Ruhe fotografieren konnte. Leider sind wir nicht mit einem Stativ ausgestattet, was die Aufnahmen bei Nacht etwas schwierig gestaltet, doch trotzdem war es das wert. Wer also Spaß am fotografieren hat, sollte sich das unbedingt mal anschauen.

Um hier nicht alle mit unzähligen Skylinefotos zu langweilen (am Ende sehen die doch alle gleich aus ;) ), habe ich noch zwei weitere Bilder dazugepackt, die wir im Laufe des Tages eher im Vorbeigehen gemacht haben. Das eine ist das Grand Central Terminal (zu deutsch: der Hauptbahnhof) und das andere die Kathedral of St. John in der Nähe der Columbia University (nicht wirklich bekannt, aber trotzdem schön anzuschauen, wenn sie so zwischen den Hochhäusern auftaucht).

Tag 5 – Victoria’s Secret: Hell on Earth

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Kategorie : New York 2011

Der heutige Tag sollte etwas ruhiger angegangen werden. Wir haben ein bisschen länger geschlafen und hatte keine größeren Pläne. Anstatt zu viel zu laufen haben wir endlich mal unsere U-Bahn Wochenkarte ausgiebig genutzt und sind ein paar Sachen abgefahren, die wir uns anschauen wollten. Nicht besonderes, sondern hauptsächlich Geschäfte und einfach mal kurz die Columbia University anschauen.

Eines der Geschäfte war Victoria’s Secret. Grundsätzlich ein Laden, den Männer mit ihrer Freundin ja eher zuversichtlicher besuchen als andere Klamottenläden. Was ich zunächst nicht wusste: Es war Winter Sale!!! Schon am Eingang zeichnete sich ab, was dort zu erwarten war, denn man konnte keine 5m weit schauen. Der Blick war durch hysterische Frauenmassen versperrt. Die Angsthasen unter den Männern blieben einfach am Eingang stehen und warteten, apathisch auf ihr Smartphone starrend, bis der Vorhof der Hölle ihre weibliche Begleitung wieder ausspukt.

Doch nicht so ich. Nach kurzer Konzentrationsphase tauchte ich ein. Doch lasst euch gesagt sein: Sobald dort der Winter Sale losgeht, fühlt Mann sich, wie Bruce Willis in Stirb Langsam 3, wenn er nackt in Harlem steht: Ich war ein Aussätziger, niemand wollte mich dort haben und ich stand nur im Weg. Horden von Frauen liefen mit schlafwandlerischer Sicherheit durch die engen Gänge und wühlten sich durch Quadrillionen BHs, die wenigen mutigen Männer störten einfach nur. Es wurde gerempelt und gestoßen, “Sorry” im Dauerfeuer ausgerufen und sich Platz verschafft. Das verstörende daran war: Die Damen schienen daran auch noch Spaß zu haben!?! Ich wollte einfach nur weg. Ich weiß bis jetzt nicht wie ich es da raus geschafft habe, aber ich bin heilfroh es geschafft zu haben.Welche ein Stress. Aber wenigstens hat es sich gelohnt: Meine Freundin hat sich nach Verlassen des Ladens wieder in einen Menschen zurückverwandelt und war dank erfolgreichem Beutezug besser gelaunt als es handelsübliche Drogen jemals hinbekommen würden.

Tag 4 – Kurztrip nach Washington

Kategorie : New York 2011

Wir sind gerade von unserem Kurztrip nach Washington zurückgekehrt und es ist hier 23:00. Und da ich um diese Uhrzeit weder Lust auf geistreiche textuelle Ergüsse habe noch aus unserer Bildmasse ca. 20 repräsentative Aufnahmen auswählen will, mache ich das Morgen.

Aber es war die Reise auf jeden Fall wert.

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Update
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Heute ging es auf einen “Kurztrip” nach Washington D.C. Die Hauptstadt der USA liegt ca. 230 Meilen weg von New York. Das sind ca. 370 km, was wiederum ungefähr der Strecke von Darmstadt nach München entspricht. Also wirklich nur ein Katzensprung für amerikanische Verhältnisse.

Nach kurzer Nachforschung hatten wir uns dazu entschieden die Strecke mit dem Zug zurückzulegen. Das war preislich im Rahmen und bot sich einfach ein, weil unser Hotel direkt an der Penn Station gelegen ist, von der aus die Züge gen Süden losfahren. Also haben wir tags zuvor online ein Amtrak-Ticket gebucht und uns um 6:45 auf den Weg zum Zug gemacht, der 7:17 losfahren sollte. Da wir nicht wussten wie das mit den Tickets läuft, wollten wir etwas Puffer haben. Glücklicherweise ging es einfacher als gedacht: Kreditkarte in einen Automaten reinstecken, mit “Ok” bestätigen und schon werden die Tickets ausgedruckt. Ready for Boarding. Also blieb noch Zeit für den obligatorischen Starbucks-Kaffee. Könnte ja sein, dass es in Washington keinen gibt.

Die Zugfahrt war die reine Entspannung. Da die Amis nicht so die Bahnfahrer sind, war im Zug nicht viel los, man konnte seine Plätze frei raussuchen. Außerdem geht man wohl von Passagieren mit großem Körperumfang aus. Man hat so viel Beinfreiheit auf seinen Plätzen, dass man gar nicht weiß, was mit dem Platz anfangen soll. Tanzen? Versteck spielen? Alles kein Problem.  Trotz den 3:20 Fahrtzeit, ging die Zeit ganz gut rum. Immer mal dösen, sich im Vorbeifahren Baltimore und Philadelphia anschauen, ein bisschen Lesen, beim Sonnenaufgang freuen, dass keine Wolke am Himmel ist und schon ist man da.

Nach der Ankunft geht es raus aus dem Bahnhof und schon schaut man aufs Capitol. Man kann es echt nicht verfehlen. Generell ist Washington sehr tourifreundlich. So ziemlich alles was man besichtigen kann oder will, liegt auf einem Flecken nicht weit vom Bahnhof weg (ein weiterer Grund den Zug zu nehmen). So kann man bequem alles an einem Tag zu Fuß erledigen. Also, auf zum ersten Ziel: Das Capitol.

Capitol

Beim Capitol angekommen wollten wir eigentlich nur ein paar Fotos machen und dann weitergehen. Glücklicherweise wurden wir von einem Mitarbeiter des Besucherzentrums darauf aufmerksam gemacht, dass man ganz einfach ins Capitol reinkommt und an kostenlosen Führungen teilnehmen kann. Ohne diesen netten Tipp, hätten wir das nie gefunden, denn der Eingang zum Besucherzentrum ist nicht ohne weiteres ersichtlich, wenn man nicht danach sucht Man muss erst ca. 100m vom Gebäude weg ein paar Treppen runtergehen und geht dann quasi unterirdisch rein. Erstmal muss man dann durch einen Sicherheitscheck wie am Flughafen, aber dafür bekommt man dann drin eine kostenlose Führung durch das Capitol. Dabei wird die Geschichte der USA, des Capitols selbst und des Kongresse erklärt. Auch bekommt man die alten Sitzungsräume gezeigt, in denen bis ans Ende des 19. Jahrhunderts der Senat und das Repräsentantenhaus getagt haben und kann so durch dieselben Hallen wandeln, wie viele bekannten Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte. Auch die Räumlichkeiten, in denen heute der Senat und das Haus tagen (haben sich die meisten schon mal im TV gesehen), kann man sich anschauen. Aber dafür hätte man nochmal durch eine kleine Sicherheitsprozedur gemusst und sich mit seinem Ausweis registrieren. Das war uns dann doch etwas zu zeitaufwändig. Aber trotzdem war das alles sehr interessant aufgemacht. Den Besuch des Capitols kann ich also nur jedem empfehlen, der mal in Washington vorbeischaut. Auch weil das alles kostenlos ist, man also keine Angst haben muss 20$ zum Fenster rauszuwerfen, wie bei vielen anderen Sachen.

Washington Monument

Nach dem Capitol ging es über eine große Grünfläche (die sicher einen tollen Namen hat, den ich jedoch nicht kenne), vorbei an vielen Museen weiter zum Washington Monument. Das Ding ist zwar eigentlich nur ein simpler Obelisk, aber so allein auf weiter Flur sieht er dennoch sehr beeindruckend aus und ist auch aus allen Richtungen von weiter her zu sehen. Die rundherum im Wind wehenden Flaggen tun das übrige dazu, um das patriotische Herz der US Amerikaner höher schlagen zu lassen … und man kann es auch ein Stück weit nachvollziehen. Auch das Monument hätte man umsonst besichtigen können. Allerdings wurde unsere Zeit ein wenig knapp und außerdem fällt es mir schwer, mir vorzustellen, was man in so einer Säule groß anschauen sollte.

Lincoln Memorial

Geht man den seit dem Captiol eingeschlagenen Weg weiter, kommt man vorbei am Reflecting Pool (hier drin spiegelt sich das Washington Monument wunderbar, wenn das Wetter mitspielt) zum Lincoln Memorial. Dazu gibt es nicht viel mehr zu sagen, als dass dort die Lincolnstatue steht, die sicher die meisten von in diversen Filmen gesehen haben. Außerdem hat Martin Luther King seine berühmte “I have a dream”-Rede vor diesem Memorial gehalten. Wenn man von dort oben über die weite Fläche in Richtung Obelisk schaut, kann man sich schon vorstellen, was es heißt, wenn man von dort mit 250.000 Leuten redet. Beeindruckend.

Das weiße Haus

Den Abschluss unseres Besuchs in Washington bildete eine Besichtigung des Weißen Hauses. Dort gibt es nicht wirklich viel zu sehen, sondern man schaut eben durch einen Zaun hindurch auf das 100m entfernte Haus mit dem Springbrunnen. So wie man es schon 100 mal auf Bildern gesehen hat. Einerseits ein bisschen schade, andererseits verständlich, denn schließlich ist es auch das Zuhause von ein paar Menschen, die vielleicht mal nicht jeden Tag begafft werden möchten. Insofern war dies der unspektakulärste Tagesordnungspunkt, aber es gehört einfach dazu.

Sonstiges und Heimfahrt

Auf unserem Weg haben wir noch einige andere Sehenswürdigkeiten gesehen, zu denen ich nun nichts ausführlich erzählt habe, die aber trotzdem interessant sind, auch auf dem Weg liegen: Jefferson Memorial, World War 2 Memorial, Korean War Veterans Memorial, Vietnam Veterans Memorial, Smithonian Institution, …

Um 18:10 ging unser Zug zurück nach New York. Wie schon auf der Hinfahrt ging alles glatt. Der Zug war halb leer, wir hatten viel Platz und er war pünktlich. Völlig problemlos. Um ca. 21:30 waren wir wieder in NY angekommen, haben kurz unseren Kram im Hotel abgeladen und sind noch eine Kleinigkeit essen gegangen. Danach sind wir zwar halbtot ins Bett gefallen, aber die Reise hat sich gelohnt. Man kann wirklich jedem, der einen etwas längeren Aufenthalt in New York hat oder zum zweiten Mal da ist, empfehlen, so einen Tagesausflug zu machen. Es gibt in kurzer Zeit sehr viel zu sehen.

Tag 3 – Central Park

Kategorie : New York 2011

Da heute die Wettervorhersage recht behalten hatte, und keine Wolke am Himmel war, haben wir uns den Central Park mal genauer angeschaut. Das macht schließlich bei strahlendem Sonnenschein am meisten Spaß.

Zunächst sind wir mit der U-Bahn zum Rockefeller Center gefahren und haben uns nochmal schnell das MoMA (Museum of Modern Art) angeschaut. Der Museumsbesuch hat sich jedoch nur auf den Eingangsbereich und den Giftshop beschränkt. Zum einen waren uns die 20$ p.P. für einen kurzentschlossenen Besuch zuviel, zum anderen wollten wir ja in den Park. Man konnte aber schon mal genug Eindrücke sammeln und es sah eigentlich ganz interessant aus. Da wir jedoch nicht so die Museumsgänger sind, haben wir das mal auf die Alternativen-Liste gesetzt, falls es uns noch mal langweilig wird oder das Wetter so richtig scheiße ist.

Danach ging es ein paar Blocks nach Norden zum Südende des Central Parks. Nach einem kurzen Kaffee haben wir uns zu Fuß aufgemacht und wurden gleich überrascht: Im Fernsehen bekommt man den Central Park ja meist als große, weite Wiese mit vielen Sporttreibenden gezeigt. In Wirklichkeit macht das aber nur einen kleinen Teil des Parks aus. Der größere Part besteht aus kleinen Seen, verwinkelten Ecken und einer hübschen Hügellandschaft durch die sich Fußgängerwege schlängeln. Auch hier entkommt man, wie in Greenwich Village, dem New Yorker Standardlärm ziemlich gut. Es ist schon ein interessanter Anblick, wenn man scheinbar mitten in der Natur rumkraxelt und im Hintergrund die Skyline sieht.

Nach ca. 2,5 Stunden Parkspaziergang haben wir den Park verlassen, nachdem wir ihn etwas mehr als die Hälfte durchquert hatten, und sind weiter zum Guggenheim Museum gelaufen. Hier haben wir dasselbe Programm wie im MoMa durchgezogen. Doch hier war für uns vor allem die Architektur des Gebäudes interessant. Die Ausstellung eigentlich kein bisschen, weil wir mit reinen Bilderausstellungen nichts anfangen können, auch wenn dort wohl Werke von sehr bekannten Malern hängen: Cezanne, Van Gogh, Manet.

Nachdem wir uns im Guggenheim etwas aufgewärmt hatten sind wir die 5th Avenue wieder zurück in Richtung Midtown gegangen. Dabei haben wir folgendes von außen gesehen:  viele teuere Appartmenthäuser in der 5th Avenue, viele teure Geschäft in der 5th Avenue, das New York Plaza Hotel, Grand Central Station, Crysler Building, Rockefeller Center samt Weihnachtsbaum und Eisfläche, das Empire State Building und den Madison Square Garden. Das alles war zwar mal wieder sehr schön anzuschauen, aber für uns nicht sooo spannend, da wir schon beim letzten New York Besuch 2008 diese Ecke ausgiebig abgegangen sind und einiges auch genauer (und von innen) betrachtet hatten.

Dann sind wir auch “schon” wieder langsam zurück ins Hotel gelaufen um uns ein bisschen auszuruhen, da wir Morgen um 7:17 a.m. mit dem Zug nach Washington fahren. Der Abend wurde mit einem kleinen Burger-Vergleich Wendys vs. Burger King beendet. Ich bin satt und müde. Gute Nacht.

Tag 2 – Zu Fuß durch Süd-Manhattan

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Kategorie : New York 2011

Nach mehreren Planänderungen haben wir uns dazu entschieden heute das recht warme Wetter zu nutzen um den Süden Manhattans ein bisschen genauer kennenzulernen. Laut Google Earth haben wir dabei ca. 15 km zu Fuß zurückgelegt. Das ist doch mal ganz ordentlich.

Financial District

Angefangen haben wir unseren Marsch im Financial District (dort sind wir erstmal mit der U-Bahn hingefahren). Dort begutachteten wir zunächst mal die Baustelle am Ground Zero und mussten feststellen, dass die Bauarbeiten zwar ein wenig schneller vorankommen als bei deutschen Autobahnbaustellen, aber trotzdem seit Ende 2008 weniger passiert ist, als wir erwartet hatten. Wenigstens das Hauptgebäude hat schon eine ganz nette Höhe erreicht, aber vom Rest der Gebäude steht nur das Fundament. Ansonsten sind wir eine Runde um den Südzipfel Manhattans gegangen, mit einem schönen Blick zur Freiheitsstatue, Ellis Island und New Jersey auf der anderen Seite des Hudson. Weiter ging es zur Wall Street und einfach noch ein bisschen durch die Wolkenkratzerschluchten schlendern. Bei einer Snackpause (hauptsächlich Pinkelpause) bei McDonalds gab es die Überraschung des Tages: Musikalische Unterhaltung in Form von live gespielter, klassischer Musik (siehe Fotos).

Brooklyn Bridge

Nachdem wir gefühlt jedes Hochhaus des Financial Districts fotografiert hatten, ging es auf die Brooklyn Bridge. Zunächst haben wir den Fußweg hoch nicht gefunden (*schäm*), doch ein netter New Yorker Cop hat uns einen kleinen Schleichweg gezeigt, so dass sich unser Umweg in Grenzen hielt. Die kleine Brücke haben wir dann einmal komplett überquert und sind dann wieder zurück. Leider finden dort gerade ziemlich viele Renovierungsarbeiten statt, so dass man nur von einigen Stellen freie Sicht für Fotos der Skyline hat. Da es außerdem gerade dunkel wurde und wir kein Stativ dabei hatten, war die Bilderausbeute nicht so erfolgreich wie erhofft, denn der Blick nach Manhattan ist wirklich toll. Aber wir haben versucht das Beste daraus zu machen.

Chinatown und Little Italy

Weiter ging es nach Chinatown und Little Italy. Chinatown war ein ziemlicher Kontrast zum Financial District, der in direkter Nachbarschaft liegt. Hier gibt es keine Hochhäuser mehr, sondern hauptsächliche chinesische Restaurants, Gemüsehändler auf den Gehwegen und viele, kleine Läden, die natürlich nur originale Markenhandtaschen verkaufen. Dazu gab es dort auch überall Massageläden “Foot rub, back rub, body rub”. Was die da noch alles rubbeln, will ich gar nicht wissen. Little Italy grenzt direkt im Norden an Chinatown an, wurde aber meines Erachtens schon komplett von den Chinesen annektiert. Es sind eigentlich nur noch 1-2 Straße übrig, in denen ein paar italienische Cafés & Restaurants gibt. Der Rest wird auch von asiatischen Schriftzeichen dominiert.

Über Soho nach Greenwich Village

Danach ging es weiter in Richtung Osten nach Soho. Dort sind viele kleine Klamottenläden (meist von lokalen Designern, aber auch vereinzelt bekanntere Marken), Gallerien oder Antiquitätenhändler. In Sachen Klamotten gibt es dort sicher viele nette Sachen zu finden, wenn man a) sich dafür interessiert und b) eine gedeckte Kreditkarte besitzt. Bei mir ist immer maximal eine der beiden Sachen der Fall, deshalb war das nun nicht mein Traumstadtteil, aber auf jeden Fall ganz interessant und nett anzusehen. Greenwich Village schließt im Norden an und hat seinen Namen wirklich verdient. Es hat nicht viel vom lauten New York (de facto haben wir dort nach langem mal keine Sirenen und Hupen gehört), sondern ist sehr gediegen. Viele kleine Sträßchen mit netten kleinen Restaurants. Die Häuser haben meist die typischen Treppen vor der Haustür, die man oft in Liebesfilmen sieht, wenn der Typ seine Traumfrau nach Hause bringt und dann vor der Tür hofft, dass er nen Kuss bekommt. Hier kann man in Ruhe leben und ist trotzdem ganz nah am Big Apple dran. Sehr interessant.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem leckeren Mahl von einem der vielen fahrbahren Ministänden, die an jeder Straßenecke stehen. Die haben nämlich nicht nur Hot Dogs, sondern zaubern auf 1,5m² auch leckere “Chicken on Rice” und “Lamb on Rice”, die sich vor keinem Dönerteller in Deutschland verstecken müssen. Yummi.

Tag 1 – New York 2011: Anreise und sowas

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Kategorie : New York 2011

Man kann wohl behaupten, dass wir das Jahr 2011 bisher recht effektiv genutzt haben: Denn wir haben den ersten Tag des Jahres ganz traditionell in meiner Heimat mit Raclette begonnen und 30 Stunden (ich weiß, dass ein Tag 24 Stunden hat –> Zeitverschiebung!) später in einem Hotel in Manhattan beendet. Das war zwar ziemlich anstrengend, aber schön.

Um 2:00 Uhr morgens haben wir uns von der Silvesterfeier verabschiedet und dann die Koffer fertig gepackt. Um 6:45 gings dann (mit wenig bzw. ohne Schlaf) los zum Bahnhof in Darmstadt und von dort mit dem Airliner zum Flughafen. Dort durfte der obligatorische Starbuckskaffee nicht fehlen, könnte ja sein, dass es in den USA keinen mehr gibt ;) . Das Boarding ging zwar ziemlich langsam vonstatten, aber der Abflug verspätete sich nur geringfügig.

Geflogen sind wir diesmal mit Air Canada und ich bin positiv überrascht. Das Platzangebot, sowohl seitlich zum ausbreiten als auch für die Beine war sehr großzügig und das Mediaangebot super. Jeder Sitzplatz hatte seinen eigenen Bildschirm und man konnte frei zwischen Filmen, Serien, Reportagen, etc. wählen. Ich habe mich für eine NBA-Reportage, “The American”, “The Book of Eli”, “The Expandables” und 4 Folgen “The Big Bang Theory” entschieden und wurde bestens unterhalten. Wobei es doch etwas fragwürdig ist, ob man Filme, bei denen Körperteile fliegen, in einem Flieger zeigen sollte, wo Kinder zwischen jedem Sitz hindurch auf den Bildschirm des Vordermanns schauen können. Naja. Zur tollen Unterhaltung kam dann noch ein leckerer Mittagessenbausatz hinzu (ich liebe Flugzeugessen) und der Tag war perfekt. Meinentwegen hätte der Flug ruhig noch länger dauern können.

Ach ja, der Flug war zweigeteilt. Es ging erstmal 8 Stunden nach Toronto und dort nach 2:30 Stunden mit einer kleinen Maschine weiter nach New York. Beim Aufenthalt in Kanada wurde natürlich gleich eine lokale Starbuckstasse abgestaubt um die Sammlung zu vergrößern. Der Flug nach New York war dann mit 1:30 Stunden ziemlich kurz und wir haben gerade noch kurz vor der Landung eine Cola übergeben bekommen. Abstellen durften wir sie nicht mehr, weil die Tische schon wieder hochgeklappt werden mussten ;) .

In New York angekommen haben wir erstmal festgestellt, dass zum Flughafen La Guardia gar keine U-Bahn fährt, was unseren Reiseplan etwas durcheinander gebracht hat. Aber da wir ja schon über ein bisschen Ortskenntnis verfügen, sind wir mit einem Bus zum nächsten großen Bahnhof gefahren und die Sache war kein Problem mehr. Mit der U-Bahn gings dann direkt zur Penn-Station, an der sich auch unser Hotel befindet. Mit freiem WLAN, wie man an diesem Post sieht *freu*.

Fand ich irgendwie lustiger, als die bekannten bunten Bildchen vom Times Square zu posten.Am Abend sind wir dann noch eine kleine Runde von Madison Square Garden über Broadway zum Times Square gelaufen und haben uns mal angeschaut, was sich da in letzter Zeit so verändert hat. Zum Abschluss haben wir dann noch das schlechteste Essen seit bestimmt 5 Jahren zu mir genommen, ohne Mist. Wer jemals irgendwo auf der Welt einen Laden von Yoshinoya sieht, sollte diesen meiden. Es war kaum möglich das Gemüse, den Reis und das Fleisch voneinander zu unterscheiden. Weder geschmacklich, noch vom aussehen her. Brrrrrrr. Wenigstens konnte ich den Geschmack dann noch mit einem großen Stück Pizza von einem kleinen Eckladen runterspülen. Da war die Welt wieder in Ordnung.

Jetzt sind 30 Stunden seit Silvester vergangen und es wird Zeit mal richtigen Schlaf zu finden, nicht dieses Gedöse im Flugzeug. Gute Nacht.